Warum der Etiketten-Scan zählt
Eine digitale Kellerliste ist viel einfacher, wenn du nicht jede Flasche abtippen musst. Bei langen Namen, Varianten, Jahrgängen und kleinem Text gehen schnell Zeit und Genauigkeit verloren.
Der Etikettenscan von Enolisa beschleunigt das Anlegen: Foto vom Etikett machen, Felder prüfen, speichern.
Welche Informationen der Etikettenscan erkennen kann
Der Scan konzentriert sich auf das, was normalerweise auf der Flasche steht. Je nach Design und Lesbarkeit kann Enolisa helfen bei:
- Weinname
- Weingut / Produzent
- Jahrgang (wenn er auf dem Etikett steht)
- Weinart (rot, weiß, rosé, schäumend, fortifiziert usw.)
- Alkoholgehalt
- Herkunft oder Region (wenn sie auf dem Etikett genannt ist)
- Infos vom Rücketikett (rechtliche Angaben, Abfüller, Herkunftshinweise und übliche Texte)
Wichtig: Manche Flaschen zeigen nicht alle Angaben oder drucken sie ungewöhnlich (Seitentext, dekorative Schriften, sehr klein). Dann liefert der Scan weniger Felder – deine kurze Prüfung wird wichtiger.
So funktioniert es in der App (Schritt für Schritt)
- In Mein Keller auf „+” tippen und Etikett scannen wählen.
- Foto vom Vorderetikett machen.
- Wenn möglich, auch das Rücketikett aufnehmen.
- Erkannte Felder prüfen (alles ist bearbeitbar).
- Wein im Keller speichern.
Ob schneller Eintrag oder saubere, konsistente Kellerliste – dieser Ablauf passt zu beiden.
Warum das Rücketikett oft hilft
Vorne steht meist Marke und Design, hinten die praktischen Infos. Besonders nützlich für:
- Alkoholgehalt
- Abfüller- oder Produzentendaten
- Herkunft laut Etikett
- Rechtliche Hinweise und spezifische Angaben
Nur ein Foto? Dann das Frontlabel. Zwei Fotos? Rücketikett dazu – das spart meist Nacharbeit.
Das solltest du vor dem Speichern prüfen
Auch mit schnellerem Scan entscheidet die kurze Kontrolle über die Qualität:
- Weinname: enthält ggf. Linie/Edition oder wechselnde Zusätze.
- Weingut: Marken und Gruppen treten je nach Markt anders auf.
- Jahrgang: sicherstellen, dass die Zahl wirklich der Jahrgang ist.
- Herkunft / Region: bei Zonen-, Marken- oder traditionellen Bezeichnungen genauer hinschauen.
- Alkoholgehalt: meist „% vol.“ – prüfen, ob vollständig.
Fehlt etwas oder ist unklar, lieber leer lassen und später ergänzen, statt es zu erzwingen.
Typische Fälle, in denen der Scan variiert
Darum kommen manche Flaschen „vollständiger“ heraus als andere:
- Gebogener oder geprägter Text, Metallic-Folien, starker Lack.
- Schwaches Licht oder Spiegelungen (häufig bei Schaumwein).
- Stark dekorative Schriften oder Seitentext.
- Mehrsprachige Etiketten mit viel Text.
- Sehr kleine Rücketiketten mit dichter Info.
Hier helfen die Tipps aus den Best Practices.
Best Practices für bessere Ergebnisse
- Mit gleichmäßigem Licht fotografieren, Reflexe vermeiden.
- Etikett möglichst flach im Bild halten (wenig Perspektive).
- Sicherstellen, dass Jahrgang, % vol. und Herkunft scharf sind.
- Wenn vorhanden, immer auch das Rücketikett scannen.
- Bei ähnlichen Varianten kurz notieren (z. B. „Black Label“), nachdem du gespeichert hast.
Scan-Limits und Pläne
Den Wine Scan gibt es mit unterschiedlichen Zugängen:
- Freemium: Gratis-Scans mit regelmäßiger Auffüllung.
- Scan-Pakete (10/30): einmalig kaufen, um das Kontingent zu erweitern.
- Premium: für häufige Nutzung, ohne sich um das Scan-Kontingent zu kümmern.
Saldo und Verbrauch siehst du in der App.
Was du mit dem Etikettenscan gewinnst
- Weine deutlich schneller anlegen als per Formular.
- Einen konsistenteren Keller behalten (weniger Tipp- und Namensvarianten).
- Zeit sparen, wenn du mehrere Weine am Stück hinzufügst (Einkäufe, Geschenke, Tastings).
- Eine bessere Basis für Verkostungen, Notizen und Insights in Enolisa.
Jetzt scannen
Öffne Enolisa, gehe zu Mein Keller, tippe „+” und wähle Etikett scannen.
Mit zwei Fotos und einer kurzen Prüfung ist der Wein gespeichert und bereit für deine Verkostung.