Welche KI zum Wein passt
KI im Weinbereich geht weit über Flaschen sortieren oder Scores anzeigen hinaus. 2025 nutzen moderne Systeme für Weinempfehlungen Modelle, die:
- aromatische und sensorische Beschreibungen interpretieren
- Muster im Nutzerverhalten erkennen
- Ähnlichkeiten nach chemischen oder stilistischen Profilen analysieren
- Weine nach Affinität statt Popularität vorschlagen
- Kontext verstehen: Anlass, Pairing, Wetter, Historie
So werden persönliche Daten – deine Verkostungen, Favoriten und dein Stil – in nützliche, konsistente Empfehlungen übersetzt.
Sensorische Profile und oenologische Embeddings
Um Weine zu vergleichen, braucht KI eine numerische Repräsentation. Hier kommen oenologische Embeddings ins Spiel: Vektoren, die Aroma, Struktur, Säure, Körper, Intensität oder Textur kodieren.
Damit kann das System:
- jeden Wein auf einer „sensorischen Karte“ platzieren
- Distanz und Ähnlichkeit zwischen Stilen messen
- deine Muster erkennen (fruchtig, mineralisch, würzig …)
- vorhersagen, welche Weine dir nach deinem Verlauf gefallen könnten
Die KI verlässt sich nicht auf externe Bewertungen, sondern auf sensorische Beziehungen zwischen Weinen.
Wie KI einen Wein analysiert
Die Analyse stützt sich auf zwei Hauptquellen:
Informationen zum Wein selbst
Rebsorte, Region, Jahrgang, Stil, Aromatik, Struktur.Deine Verkostungen
erfasste Eindrücke, Trinkmomente, Gerichte, Genusslevel.
Daraus entsteht ein stimmiges sensorisches Bild, das erlaubt:
- den Wein mit ähnlichen Flaschen zu vergleichen
- Gemeinsamkeiten mit Weinen zu finden, die du mochtest
- präziser einzuschätzen, ob er zu deinem Gaumen passt
Das liefert ein schärferes Ergebnis als bloß Meinungen oder generische Scores zu lesen.
Empfehlungen: Ähnlichkeit, Affinität, Präferenzen
Moderne KI baut auf drei Säulen:
- Ähnlichkeit: Weine, die dem Profil deiner Favoriten gleichen.
- Affinität: Eigenschaften, die du immer wieder genießt, auch wenn sie subtil sind.
- Historische Präferenzen: Muster, die sich in deinen Notizen und deinem Keller wiederholen.
So entstehen Vorschläge, die auf deinen Stil zugeschnitten sind, statt auf allgemeine Listen oder Popularität.
AI-Lisa: der Empfehlungsmotor von Enolisa
AI-Lisa setzt diese Prinzipien auf deine Verkostungen und deinen Keller an und liefert:
- Empfehlungen basierend auf deinem echten Profil
- Erkennung von Weinen, die deinen Favoriten ähnlich sind
- Vorschläge, um dein Spektrum zu erweitern, ohne dich zu „verlieren“
- Affinitätsanalysen über deine geloggten Weine
- Verknüpfungen zwischen Verkostungsnotizen und aktuellem Bestand
AI-Lisa stützt sich nicht auf globale Rankings oder externe Datenbanken; sie lernt aus deinem Verlauf für präzise, schlüssige Empfehlungen.
Zukunft des smarten Pairings
Beim Pairing wird KI am schnellsten vorankommen. Durch das Kombinieren von Gerichten, sensorischen Profilen und Kontext kann KI:
- Pairings liefern, die zu deinem Gaumen passen
- sich an Wetter, Anlass oder die Säure eines Gerichts anpassen
- Muster zwischen Lieblingsspeisen und passenden Weinen erkennen
- Kombinationen voraussagen, die dir wahrscheinlich gefallen – auch ohne Vorerfahrung
Die Zukunft im Wein bedeutet nicht nur neue Flaschen zu entdecken, sondern zu verstehen, wie sie zu deinen Vorlieben und deinem Genuss passen.
